Porterhouse Steak grillen | BBQ Basics (2024)

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Das Porterhouse Steak dürfte neben dem T-Bone Steak (kleinerer Filetanteil), dem Tomahawk Steak oder einem dicken Entrecote wohl das Männer-Steak schlechthin sein. Warum? Weil’s einfach große Steaks sind und, zumindest für mich, ein wenig urzeitlich anmuten. Höhlenmenschen, ordentlich Fleisch am T-Knochen, der übrigens ganz charakteristisch dafür ist und Roastbeef Anteil und Filet voneinander trennt. So jetzt aber genug gequatscht, Bier kaltstellen und ran an den Grill!

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Porterhouse Rezept Video

Zutaten

  • 1 Porterhouse Steak (dry aged)
  • 2 Teile Salz
  • 1 Teil Zucker

Hinweis: Die Mischung aus Salz und etwas Zucker fördert die Maillard Reaktion. Kurz erklärt – die Entstehung von Röstung und Bräunung.

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Zubereitung

Egal ob ihr Porterhouse Steaks vorwärts oder rückwärts grillt: Steaks, wie auch das T-Bone-Steaks oder andere Cuts wie reines Filet usw., zuerst aus dem Kühlschrank nehmen und das gute Stück Fleisch Zimmertemperatur annehmen lassen.

Danach mit einer Zucker-Salz-Mischung bestreuen – und zwar im Verhältnis 2:1. Ein perfektes Ergebnis stellt keine große Schwierigkeit dar, dafür müsst ihr auch kein großer Grillmeister sein. Was ihr dazu braucht ist ein Grill mit Deckel um direkte und indirekte Hitze zu erzeugen. Befolgt dabei einfach nur eine der folgenden Schritte.

Vorwärts Grillen von Porterhouse Steaks

Darunter versteht man beim Grillen diesen mit Deckel Vollgas aufzudrehen – so, dass eben maximale Hitze herrscht. Temperaturen über 300 Grad am Grill sollten es schon sein. Darauf wird das Porterhouse Steak nun von jeder Seite gegrillt, bis es außen eine schöne Farbe hat. Für ein schönes Grillmuster am Fleisch dreht ihr nach zirka 1 -2 Minuten das Steak um 70 bis 90 Grad.

Das Gleiche wiederholt ihr auf der zweiten Seite und zieht das Steak dann nach etwa 3 Minuten bis 5 Minuten auf der direkten Hitze in die indirekte Hitzezone. Dort verpasst ihr dem Fleisch ein Fleischthermometer oder Bratenthermometer und geht mit der Hitze auf 130 bis 140 Grad herunter.

Grillt so lange, bis die gewünschte Kerntemperatur vom Porterhouse Steak erreicht ist – beziehungsweise beendet den Garprozess zwei Grad bevor die gewünschte Kerntemperatur vom Porterhouse Steak erreicht ist. Anschließend das Steak noch zirka 15 bis 20 Minuten ruhen lassen.

Steaks garen in dieser Ruhe-Zeit um ein bis zwei Grad nach. Das Ruhen lasen dient dazu, dass sich das Fleisch wieder entspannt und sich die Fleischsäfte gleichmäßig verteilen.

Rückwärts Grillen von Porterhouse Steaks

Dabei drehen wir den Spieß einfach um: zuerst das Porterhouse Steak in der indirekten Hitze bei 130 bis 140 Grad grillen. Damit stoppen, wenn ihr zwei Grad vor der erwünschten Kerntemperatur angekommen seid. Das Porter nun außerhalb vom Grill für 15 Min. in Butcher Paper oder Alufolie ruhen lassen und derweilen den Grill wieder richtig einheizen.

Nun dem Steak noch von beiden Seiten innerhalb von wenigen Minuten nach Belieben eine schöne Farbe und Röstaromen verpassen. Anschließend könnt ihr Steaks, auf diese Weise gegrillt, sofort servieren! Beim Porterhouse dazu einfach mit dem Messer am Knochen entlangschneiden und Filet Anteil und Roastbeef lösen.

Tipp: Wer über keinen Kugel- oder Gasgrill mit Deckel verfügt, und somit keinen indirekten Bereich schaffen kann, der zieht das Porterhouse Steak einfach im Ofen auf die gewünschte Kerntemperatur.

Oder grillt es nach “Florentiner Art” auch “Bistecca alla fiorentina” genannt. Hier wird das Porterhouse Steak nach dem Anrösten mit Hilfe des Knoches weitergegart. Dieser leitet dabei, senkrecht aufgestellt, die Hitze vom Grillrost ins Fleisch.

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Beilagen – was passt zum Porterhouse Steak?

Für mich sehr fein: Smashed Potatoes, Bratkartoffeln, Kartoffel Wedgesoder Pommes Frites. Wenn’s sein muss auch Kroketten. Eines geht immer und zwar Salat zum Fleisch. Das kann ein Gurkensalat mit Dill sein, Endiviensalat oder Feldsalat mit Orangen.

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Tipps und Tricks

Porterhouse Steak kaufen

Supermärkte haben es meist selten im Sortiment. Beim Metzger vor Ort macht es auch Sinn vorher anzurufen, denn ein Porterhouse Steak ist auch dort nicht täglich verfügbar. Im Internet hingegen gibt es etliche Versandhändler, die ziemlich alle amerikanischen Cuts immer auf Lager haben.

Eine große Stärke der Onlinehändler ist auch die große Auswahl und Qualität an Rindfleisch Cuts. Du kannst dort beispielsweise auch „Dry Aged“ Steaks kaufen. Dry Aged Steaks durchliefen eine besondere Reifung, welche die Fleischqualität weiter steigert. Und schreckt bitte nicht vor Fett zurück und entfernt dieses auf keinen Fall, es entfaltet beim Grillen ebenfalls ein unvergleichliches Aroma!

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Würzen oder Marinieren?

Feine Steak-Cuts, und aus denen besteht das Porterhouse Steak mit seinem Filet und dem Roastbeef Anteil mariniere ich nie. Das Fleisch sollte immer seinen wunderbaren Eigengeschmack beibehalten, gerade beim Porterhouse, einem so edlen Cut. Später auf dem Teller sind gegebenenfalls nur noch Salz und Pfeffer von Nöten. Ich nehme am liebsten eine Prise Meersalz in flockenform und frisch gemahlenen Pfeffer.

Das Porterhouse Steak in Pfanne & Backofen zubereiten

Ihr braucht nur eine ausstreichend große Pfanne und einen Backofen. Letzteren regelt ihr auf 130 Grad ein. Und dann passiert Folgendes:

  • Die Pfanne (am besten eine dicke fette, weil die nimmt viel Hitze auf und kann diese auch wieder so abgeben) richtig aufheizen und dann Sonnenblumenöl hineingeben.
  • Im richtig heißen Öl (Rapsöl) oder Butterschmalz das Steak von beiden Seiten für eineinhalb bis zwei Minuten scharf anbraten.
  • Dann im nächsten Schritt, mit einem Kerntemperatur-Thermometer samt Pfanne ab damit in den Backofen.
  • Nach dem Erreichen der gewünschten Temperatur in Butcher Paper oder Alufolie einwickeln und für zehn bis 15 Minuten ruhen lassen.

Bilder-Credit von den Bildern mit dem aufgeschnittenen Porterhouse Steak: @taste.heroes / Instagram

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